Neugestaltung Konrad Adenauer Platz Düsseldorf
| Typologie: | Wettbewerbsteilnahme |
| Ort: | Düsseldorf |
| Land: | Deutschland (Nordrhein-Westfalen) |
| Bauzeit: | 2005 |
| Auftragsart: | Neubau |
| Auftraggeber: | Stadt Düsseldorf
(öffentlich)
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| Projektbeteiligte: | Federführende Bearbeitung:
foundation 5+ (Landschaftsplanung)
weitere:
proforma (Visualisierung)
Andrea von Lüdinghausen (künstlerische Beratung)
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| Bruttogeschossfläche (BGF): | 25000 m² |
| Leistungsumfang: |
Städtebauliche Planung
Freiraumplanung
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Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil.
Konstellationen
Die künstlerische Arbeit setzt sich mit der Thematik der Bewegungen und Konstellationen von Menschen und Dingen auf der Oberfläche des Platzes auseinander und übersetzt sie in Bilder. In den gesamten Platzbelag werden nach einem Zufallsmuster Bildmodule im Format der Pflastersteine eingesetzt und abends hinterleuchtet. Auf den Bildern sind senkrechte Luftaufnahmen des Bahnhofsplatzes in unterschiedlichen Maßstäben zu sehen. Die Kamera zoomt sich ein und aus, von der Balkon- bis zur Satellitenperspektive.
Durch die Art der Darstellung erscheinen die Bilder so abstrakt, dass sie als Muster sowohl innerhalb der Bildflächen als auch in der Großform des Plattenbelags gelesen werden . Bei genauerem Hinsehen wird den Betrachtern klar, dass sie in diesem Moment selbst an der Bildung solch eines Musters beteiligt sind. Die Abbildungen erzählen Geschichten, die einerseits unmittelbar mit dem Ort und seiner Nutzung
zusammenhängen aber auch weitere, komplexere Bedeutungsebenen aufzeigen.
Haltestellenbereich / Fahrradunterstand Nordeingang
Haltestellenüberdachungen, Windschutz, Sitzgelegenheiten, Fahrgastinformation sind je Bahnsteig in einem Element zusammengefasst. Ein weit auskragendes, vorgespanntes Betondach schützt die Wartenden vor Sonne und Regen. Das tragende Element ist von einer transluzenten Haut umzogen, die informativ|medial bespielbar ist [Fahrgastinfo, Reklame, Beleuchtung] und sich unter dem Dach als Windschutzwand weiterentwickelt. Aus jedem Bahnsteig klappen sich an den Enden bzw. Zugängen Infostelen heraus. Hier finden insbesondere Ortsfremde die einzelnen Produkte sowie die
dynamische Anzeige der Abfahrtszeiten. Die Stele ist Teil des Perrons und betont gleichzeitig dessen Eigenständigkeit als Gestaltungselement auf dem Platz.
Pavillons
Pavillons für Kioske und Imbissstände sprechen die selbe Sprache: abgelöst von der Platzoberfläche umschließt eine Haut aus einfachen Gussglas-Elementen den witterungsgeschützten Innenraum zwischen zwei Betonplatten. Im Betrieb werden Teilstücke der Glasfläche innerhalb der Kontur beiseite geschoben [realisierbar durch Kleinteiligkeit der Elemente,
alternativ: Optimierung der Konturradien]. Der Pavillon für den Obststand bleibt allseitig offen. Die Grundrissformen gewährleisten ausschließlich Vorderseiten, die Geometrie ermöglicht weiche Übergänge von Zwischenraum und Weite des Platzes. Nachts sind die Pavillons illuminiert und werden Teil der Lichtinstallation.
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