Schulungsgebäude Öko-Zentrum NRW
| Typologie: | Architektur | Kultur |
| Ort: | Hamm |
| Land: | Deutschland (Nordrhein-Westfalen) |
| Bauzeit: | 1995 |
| Auftragsart: | Neubau |
| Auftraggeber: | Öko-Zentrum NRW, Hamm
(privat)
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| Projektbeteiligte: | Eppinger, Schmid + Partner, Leonberg (Landschaftsgestaltung)
Ove Arup & Partners International, London (Tragwerksplanung, Haustechnik und Akustik)
Institut für Licht- und Bautechnik an der Fachhochschule Köln, Köln (Licht- und Solartechnik)
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| Kosten: | 3.0 Mio. € |
| Bruttogeschossfläche (BGF): | 3450 m² |
| Auszeichnungen: | Auszeichnung vorbildlicher Gewerbebauten NRW [1997]
European Glulam Award [1999] |
| Leistungsumfang: |
Architektur
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Das Schulungsgebäude ergänzt die bereits vorhandenen Einrichtungen des Öko-Zentrums NRW (Messehalle, Lehrwerkstätten, Verwaltungsbereich) um ein Angebot von Seminarräumen, eine Lager- und Ausstellungshalle sowie eine Übungs- und Demonstrationsbaustelle.
Das neue Gebäude entwickelt sich parallel zur vorhandenen Messehalle in Nord-Süd-Richtung. Der zweibündige Grundriss ist nach Kriterien der passiven Solarenergienutzung zoniert: im Westen liegen die Seminarräume, im Osten die Lager und die Ausstellungshalle. Nach Süden werden die beiden Gebäudezonen durch einen Wintergarten zusammengebunden. Eine Übungs- und Demonstrationsbaustelle stellt die Verbindung zur Messehalle her. Die innere Abgrenzung der Raumbereiche zu den verbindenden Foyerflächen ist transparent. Das Gebäude ist weitgehend aus Holz konstruiert. Das weitspannende Hallentragwerk besteht aus einer Brettrippen-Konstruktion.
Das Gesamtenergiekonzept gibt die Verteilung massiver bzw. leichter Bauteile im Gebäude vor. Die Lüftungsanlagen nutzen weitgehend natürliche Antriebsenergien. Ein Wärmerückgewinnungssystem senkt den Energieverbrauch.
Der Wintergarten bleibt unbeheizt und bildet einen thermischen Pufferraum. Die eingeschränkte Benutzbarkeit bei Extremwetterlagen wird in Kauf genommen.
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