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Beispiele erfolgreicher Zusammenarbeit

zwischen Architekten und Ingenieuren - im Inland und Ausland


Nordpolbrücke im Westpark Bochum
Bochum

Die Nordpolbrücke überspannt als Fußgängerbrücke einen Canyon zwischen dem ehemaligen Hochofenplateau „Colosseum” und dem Hochplateau "Nordpol" auf dem zum innerstädtischen Stadtpark gewandelten ehemaligen Krupp-Gelände. Der polygonale Grundriß der Brücke steht im Kontrast zu den rationalen Konstruktionen der noch vorhandenen Rohrleitungen.

Die Lauffläche der Brücke wird in zwei Randträgern aufgelöst. Die Leichtigkeit dieser Konstruktion wird in der Glas-Stahl-Konstruktion der Geländerbrüstung konsequent weiterverfolgt. Die Beleuchtung ist als ein interaktives Objekt entwickelt. Hierzu werden von Sensoren aufgenommene Umwelteinflüsse über ein Computerprogramm in rhythmische Steuerimpulse für die Beleuchtungskörper umgewandelt. Durch eine Folge kurz angestrahlter Scheibenabschnitte entsteht ein lebendig beleuchtetes Eingangssymbol.


Fortbildungsakademie Mont-Cenis
Herne

Die gläserne Hülle stellt neue räumliche Qualitäten her. Sie bildet für ihre Benutzer einen halböffentlichen Raum mit einem für diese Breiten ungewöhnlichen Aufenthaltswert.
Es herrscht mildes Klima, Regen und Wind sind ausgesperrt. Man kann sich mehr „draußen“, d.h. im Innen-Außen-Raum der Glashülle aufhalten. Das Verhalten ihrer Benutzer wird sich entsprechend verändern.
Es ist weniger Fläche in den Innenhäusern erforderlich. Innerhalb der geschützten Welt des Glashauses können die Gebäude einfach, nahezu wie Innenräume gebaut werden.
Die Innenhäuser verdeutlichen ihre Funktionen; sie sind in zwei Zeilen um einen Freiraum gruppiert.
Natürliche Materialien bestimmen das Bild: das Tragwerk der Glashülle ist aus Holz, die Verkleidung der Innenhäuser ebenso. Sie nehmen einen Dialog auf mit dem begrünten Innenraum der Glashalle und ihrem Umfeld.

HHS - Veröffentlichung "Mont-Cenis"