»Architektur der Zukunft in Netzwerken planen«
Organisation
Planen ist zu allererst die Kunst der Organisation von Entwicklungsprozessen. Nicht kreatives Chaos, sondern klar strukturierte Abläufe und Zusammenarbeit bestimmen die Planung.
Kooperation
Wir kooperieren eng mit unseren Auftraggebern. Indem wir ihre Bedürfnisse kennen lernen, entwickeln wir Ideen, die den Kern treffen. Wir schaffen Arbeitssituationen mit klar definierten Zielen, in denen Auftraggeber, Nutzer und Ingenieure ihre Fähigkeiten und Vorstellungen einbringen. Wissen und Intelligenz werden durch die strukturierte Teamarbeit möglichst umfassend genutzt.
Vernetzung
Unsere perfekt vernetzte Welt erlaubt vernetztes Planen. Sie ermöglicht und erleichtert unsere Zusammenarbeit mit Kollegen und Experten über große Entfernungen und Grenzen hinweg. Der Gedankenaustausch über kulturelle Grenzen hinweg bereichert beide Seiten und die Ergebnisse des Planens.
Verantwortung
Wir übernehmen Verantwortung für alle Aspekte unserer Leistung und messen unseren Erfolg an der Zufriedenheit unseres Auftraggebers.
Nikolaisaal Potsdam
Potsdam
Der Nikolaisaal in Potsdam ist als Konzerthaus für klassische Orchestermusik konzipiert. Der aus einem beschränkten Wettbewerb hervorgegangene Entwurf des französischen Architekten Rudy Ricotti wurde aufgrund seines sensiblen Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz prämiert.
Der aus dem Umbau einer Kirche 1934 entstandene Nikolaisaal wurde zu 2/3 abgetragen, der verbleibende Teil wird als Foyer genutzt. Ein neuer Saal schiebt sich gleichsam wie der Klangkörper eines Musikinstruments in diesen zweigeschossigen, streng rationalistisch gestalteten Raum. Die mit Riegelahorn verkleidete Saalrückwand wirkt der kühlen Eleganz des schwarzen, fast vollständig entmaterialisierten Foyers entgegen.
Im Gegensatz zum strengen Foyer zeigt sich der Saal in warmen Farben und weichen, geschwungenen Formen. Die Decken- und Wandgestaltung ist ganz auf die akustischen Anforderungen eines klassischen Konzertsaals abgestimmt.
"... auf dem Weg zu einem Konzert durchdringt der Besucher zuerst den barocken Block, durchschreitet dann das Foyer aus den dreißiger Jahren um schließlich im Herzen der barocken Stadt im Konzertsaal Platz zu nehmen. Hier entwickelt die Architektur mit Raum, Form, Material, Licht und Musik ihr Temoerament angesichts des barocken Kontext." (R.R.)
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