Zukunftswerkstatt Eschwege - Innenstadt, Stadt am Fluss
Eschwege
Die Kreisstadt Eschwege wurde vom Land Hessen (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) -gemeinsam mit zwei weiteren hessischen Städten - als Modellstadt für das Stadtumbauprogramm 'Stadtumbau West' ausgewählt.
Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und demographischen Wandels sind im Rahmen des Stadtumbauprogramms Strategien gefordert, die Stadt Eschwege und ihren historischen Kern zu erhalten und aufzuwerten, denn Leerstände und Abwanderungstendenzen stellen die Kreisstadt vor große neue Aufgaben. Ein erster Schritt in diese Richtung war die Vorbereitung und Durchführung einer Zukunftswerkstatt.
Ziel der Zukunftswerkstatt war es, bereits im frühen Stadium umsetzungsfähige Strategien und Ideen zu entwickeln, um der Ausdünnung des Einzelhandels und anderer innenstadttypischer Angebote entgegen zu wirken.
Es sollten Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich ein Schrumpfungsprozess einer Stadt - im Falle Eschweges derzeit besonders spürbar in der Altstadt - kontrolliert vollzieht und damit eine Aushöhlung der Stadt von innen durch qualitätssichernde Maßnahmen verhindert werden kann.
In einem fast viertägigen Informations- und Arbeitsprozess haben insgesamt drei interdisziplinär besetzte Planerteams (Städtebau, Freiraumplanung, Stadtsoziologie) vor Ort hervorragende Ergebnisse entwickelt. Eine qualifizierte Empfehlungskommission hat die Vorschläge begutachtet und Handlungsempfehlungen ausgesprochen, die nun in den städtischen Gremien und in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
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Wettbewerbe, Gutachterverfahren, Planungswerkstätten und andere konkurrierende Verfahren dienen der Suche nach der bestmöglichen Lösung einer Planungsaufgabe.
Wir beraten bei der Wahl der jeweils geeigneten Verfahrensweise, bereiten die Aufgabenstellung im kritischen Dialog mit dem Auftraggeber auf und betreiben das gesamte Verfahrensmanagement bis zur Vorbereitung der Entscheidung. Hierbei sind die Erfahrungen "von der anderen Seite des Tisches", als Wettbewerbsteilnehmer und Juroren, außerordentlich nützlich.
Ideenwettbewerb Erweiterung Brüder Grimm Museum
Kassel
Vor dem Hintergrund der internationalen Bedeutung der Brüder Grimm und der Bewerbung der Stadt Kassel zur Kulturhauptstadt 2010 soll mittels eines Ideenwettbewerb die Erweiterungsfähigkeit des derzeitigen Brüder Grimm Museums am Standort Palais Bellevue festgestellt werden. Hierzu wurden drei Planerteams bestehend aus Architekt, Landschaftsplaner und Ausstellungsmacher zusammengestellt, die in Form eines Ideenwettbewerbs drei Tage lang Konzepte und Lösungen zur Machbarkeit des Vorhabens an diesem Standort entwickelt haben. Die kreative Atmosphäre der Bearbeitungssituation vor Ort erfuhr durch einen hochkarätigen Abendvortrag zusätzliche Impulse für die weitere Bearbeitung durch die Teams.
Abschließend konnten alle Teams eine Umsetzung des gesamten Raumprogramms gewährleisten und eine zeitgemäße Ausstellungsdidaktik nachweisen, wobei der Wettbewerb für die weitere Zielentwicklung wertvolle Hinweise und Anregungen liefern konnte.
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Verfahrensbetreuung Hochbauwettbewerbe
2005
Zukunftswerkstatt Eschwege - Innenstadt, Stadt am Fluss
(Workshop)
Magistrat der Kreisstadt Eschwege
2003
Workshop-Verfahren Zentrale Museums- und Forschungsstätte Brüder Grimm
(Workshop)
Magistrat der Stadt Kassel
2001
Neubau Fachbereich Physik der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
(beschränkter Realisierungswettbewerb)
Land Hessen
2000/2001
Kongress- und Wissenschaftszentrum Darmstadt
(EU-offener zweiphasiger Realisierungs-wettbewerb)
Stadt Darmstadt
1996/97
Stadtvillen Sternstraße, Kassel
(regional beschränkter einstufiger Realisierungswettbewerb)
Projektentwicklungsgesellschaft Kassel-Unterneustadt und Konversion mbH (PEG)
1995
Neubau Lehrgebäude für die Fachrichtung Forstwissenschaften der TU Dresden in Tharandt
(EU-offener Realisierungswettbewerb)
Stadt Dresden
1995
Stadtbahn-Bahnhof Rathaus Süd
(beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb)
Stadt Bochum
1994
Heinlein-Gelände in Schlüchtern
(offener Ideen- und Realisierungswettbewerb)
Stadt Schlüchtern
1993
Erweiterung der Gartenstadt Dresden-Hellerau
(offener Ideen- und Realisierungswettbewerb)
Landeshauptstadt Dresden
1993
Galerie Architektur und Arbeit, Gelsenkirchen
(offener Realisierungswettbewerb)
Stadt Gelsenkirchen / IBA Emscher Park / Bund Deutscher Architekten BDA
1993
Städtebauliche Neuordnung und Sanierung Bereich Neustädter Markt in Dresden
(Gutachterverfahren)
Stadt Dresden/Nord-West Woba Dresden
1992
Wohnungsbau Bochum-Hoentrop
(offener Realisierungswettbewerb)
Stadt Bochum
1992
Reorganisation und Erweiterung der Sparkasse Bochum
(offener Realisierungswettbewerb)
Sparkasse Bochum
1992
Wohnungsbau CEAG-Gelände in Dortmund
(zweiphasiger, beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb)
Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein - Westfalen / Stadt Dortmund / IBA Emscher Park
1991
Mikroelektronik-Anwendungszentrum Hamburg, Hamburger Hafen
(beschränkter Realisierungswettbewerb)
Freie und Hansestadt Hamburg
1991
Veranstaltungszentrum Bochum
(beschränkter zweiphasiger Realisierungswettbewerb)
Freie und Hansestadt Hamburg
1989
documenta - Austellungshalle Kassel
(bundesoffener Realisierungswettbewerb)
Land Hessen / Stadt Kassel
1989
Depotgelände und Forumgelände der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
(beschränkter Realisierungswettbewerb als zweite Stufe eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs - s.u.)
Land Hessen
1986
Biozentrum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
(beschränkter Realisierungswettbewerb)
Land Hessen
1985
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
(bundesoffener Realisierungswettbewerb)
Land Niedersachsen
1984
Landeszentralbank in
Rheinland-Pfalz, Hauptverwaltung, Hauptstelle und Rechenzentrum in Mainz
(beschränkter Realisierungswettbewerb)
Landeszentralbank in Rheinland - Pfalz, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank)
1984
Behördenzentrum Gutleutstraße in Frankfurt am Main
(bundesoffener Realisierungswettbewerb)
Land Hessen
1983
Landeszentralbank in Schleswig-Holstein, Rechenzentrum und Hauptstelle Kiel
(beschränkter Bauwettbewerb)
Landeszentralbank Schleswig - Holstein, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank
1981
Landeszentralbank in Nordrhein-Westfalen, Zweigstelle Köln
(beschränkter Bauwettbewerb)
Landeszentralbank in Nordrhein - Westfalen, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank
1980
Kliniken St. Elisabeth, Neuburg/Donau
(landesoffener Wettbewerb)
Kliniken St. Elisabeth
1980
Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz, Zweigstelle Neuwied
(beschränkter Realisierungswettbewerb)
Landeszentralbank in Hessen, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank
1980
Kreiskrankenhaus Alt-Neuötting
(landesoffener Realisierungswettbewerb)
Landkreis Altötting
1980
Landeszentralbank in Hessen, Zweigstelle Wiesbaden
(beschränkter Bauwettbewerb)
Landeszentralbank in Hessen, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank
1979
Rathaus Werneck/Unterfranken
(beschränkter Realisierungswettbewerb)
Gemeinde Werneck
1979
Kreishaus Goslar
(landesoffener Realisierungswettbewerb)
Landkreis Goslar
1979
Kreis- und Stadtverwaltung Gifhorn
(landesoffener Bauwettbewerb)
Stadt Gifhorn
1978/79
Landeszentralbank in Hessen Hauptverwaltung, Hauptstelle und Rechenzentrum Frankfurt am Main
(bundesoffener, zweistufiger Architektenwettbewerb)
Landeszentralbank in Hessen, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank
Städtebauliche Wettbewerbe
2005
Zukunftswerkstatt Eschwege - Stadt am Fluss
(Workshop)
Stadt Eschwege, Magistrat
2003
Planungswerkstatt Innenstadt Fulda
(Workshop)
Stadt Fulda
2001
Wohn- und Gewerbegebiet Güterbahnhof Süd, Frankfurt am Main
(beschränkter Ideenwettbewerb)
DB Imm
1996/97
Stadtvillen Sternstraße in Kassel
(regional beschränkter, einstufiger Realisierungswettbewerb)
Projektentwicklungsgesellschaft Kassel-Unterneustadt und Konversion mbH (PEG)
1996
Justizvollzugsanstalten Dresden I und II
(EU-offener, einstufiger Realisierungswettbewerb)
Freistaat Sachsen, Staatshochbauamt Dresden II
1995
Lehrgebäude für die Fachrichtung Forstwissenschaften der TU Dresden in Tharandt
(EU-offener Realisierungswettbewerb)
Freistaat Sachsen, Staatshochbauamt Dresden II
1995
Stadtbahn-Bahnhof Rathaus Süd in Bochum
(beschränkter, einstufiger Realisierungswettbewerb)
Stadt Bochum
1994
Goerdelerring in Leipzig
(beschränkter, einstufiger Ideen- und Realisierungswettbewerb)
Stadt Leipzig
1994
Graf Bismarck/World Trade Center in Gelsenkirchen
(europa-offener städtebaulicher Ideenwettbewerb für Stadtplaner und Architekten)
RWE-DEA/Stadt Gelsenkirchen/IBA Emscher Park
1993/94
Heinlein - Gelände in Schlüchtern
(landesoffener Stadtplaner- und Architektenwettbewerb)
Stadt Bochum
1991
Städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb Baublock Massenbergstraße in der Bochumer Innenstadt
(landesoffener Stadtplaner- und Architektenwettbewerb)
Stadt Bochum
1989
Krupp-Gelände in Bochum - West
(städtebaulicher Workshop)
Stadt Bochum
1988
Kerngebiet der Johann-Wolfgang-Goethe- Universität Frankfurt am Main
(landesoffener Ideenwettbewerb)
Stadt Frankfurt am Main
1985
Neugestaltung Roßmarkt/Hauptwache in Frankfurt am Main
(landesoffener Ideenwettbewerb)
Land Hessen
1982
City Ost/Gebiet um die Konrad-Adenauer-Straße in Frankfurt am Main
(landesoffener Ideenwettbewerb)
Stadt Frankfurt am Main
1981
Lambertusplatz/Ortskern Castrop
(landesoffener Ideenwettbewerb)
Stadt Castrop - Rauxel
Freiraumplanerische Wettbewerbe
1995
Augustusplatz in Leipzig
(beschränkter, einstufiger Architektenwettbewerb)
Stadt Leipzig
1991
Erweiterung des Günthersburgparks in Frankfurt am Main
(bundesoffener, zweistufiger Landschaftsarchitektenwettbewerb)
Stadt Frankfurt am Main
1990
Platzfolge der ehemaligen Bochumer Altstadt
(beschränkter Landschaftsarchitekten-Wettbewerb)
Stadt Bochum
1986
Umgestaltung der Fußgängerzone in Baunatal
(länderoffener, zweistufiger Ideen- und Realisierungswettbewerb)
Stadt Baunatal
1988
Umgestaltung der Kasseler Innenstadt
(bundesoffener Ideenwettbewerb)
Stadt Kassel
1984
Husemannplatz Bochum
(landesoffener Realisierungswettbewerb)
Stadt Bochum
Grundsatzwettbewerbe
1991
Wohnen 2000 - Energiesparende und umweltfreundlche Modelle für den Wohnungsbau
(bundesoffener Architektewettbewerb)
RWE AG und Zeitschrift Capital unter Schirmherrschaft des BDA
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