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Architektur Innenraumgestaltung Städtebau | Masterplanung Wettbewerbe Wettbewerbsmanagement Nutzungsplanung  
 


Wettbewerb Tropenhalle Gondwanaland Zoo Leipzig
Leipzig

Realisierungswettbewerb nach vorgeschaltetem VOF-Verfahren (Generalplaner). Riesentropenhalle mit 15.000 m² stützenfreier Ausstellungsfläche mitten in Leipzig, als Erweiterung des Zoo Leipzig.
Die anspruchsvolle Aufgabe erforderte eine intensive und disziplinierte Arbeitsweise aller Fachplaner, um innerhalb der
geforderten Bearbeitungszeit eine optimale Lösung zu erarbeiten und darzustellen. So sind neben den städtebaulichen und architektonischen Leistungen - zur Integration der Riesentropenhalle in das städtebauliche heterogene Umfeld - komplexe funktionale Forderungen, ein umfassendes Ausstellungskonzept, ein integriertes Haustechnikkonzept, sowie Aussagen zu Brandschutz, Ausstellungstechnik und Betriebskosten zu leisten gewesen.





Neugestaltung Konrad Adenauer Platz Düsseldorf
Düsseldorf

Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil.

Konstellationen
Die künstlerische Arbeit setzt sich mit der Thematik der Bewegungen und Konstellationen von Menschen und Dingen auf der Oberfläche des Platzes auseinander und übersetzt sie in Bilder. In den gesamten Platzbelag werden nach einem Zufallsmuster Bildmodule im Format der Pflastersteine eingesetzt und abends hinterleuchtet. Auf den Bildern sind senkrechte Luftaufnahmen des Bahnhofsplatzes in unterschiedlichen Maßstäben zu sehen. Die Kamera zoomt sich ein und aus, von der Balkon- bis zur Satellitenperspektive.
Durch die Art der Darstellung erscheinen die Bilder so abstrakt, dass sie als Muster sowohl innerhalb der Bildflächen als auch in der Großform des Plattenbelags gelesen werden . Bei genauerem Hinsehen wird den Betrachtern klar, dass sie in diesem Moment selbst an der Bildung solch eines Musters beteiligt sind. Die Abbildungen erzählen Geschichten, die einerseits unmittelbar mit dem Ort und seiner Nutzung
zusammenhängen aber auch weitere, komplexere Bedeutungsebenen aufzeigen.

Haltestellenbereich / Fahrradunterstand Nordeingang

Haltestellenüberdachungen, Windschutz, Sitzgelegenheiten, Fahrgastinformation sind je Bahnsteig in einem Element zusammengefasst. Ein weit auskragendes, vorgespanntes Betondach schützt die Wartenden vor Sonne und Regen. Das tragende Element ist von einer transluzenten Haut umzogen, die informativ|medial bespielbar ist [Fahrgastinfo, Reklame, Beleuchtung] und sich unter dem Dach als Windschutzwand weiterentwickelt. Aus jedem Bahnsteig klappen sich an den Enden bzw. Zugängen Infostelen heraus. Hier finden insbesondere Ortsfremde die einzelnen Produkte sowie die
dynamische Anzeige der Abfahrtszeiten. Die Stele ist Teil des Perrons und betont gleichzeitig dessen Eigenständigkeit als Gestaltungselement auf dem Platz.

Pavillons
Pavillons für Kioske und Imbissstände sprechen die selbe Sprache: abgelöst von der Platzoberfläche umschließt eine Haut aus einfachen Gussglas-Elementen den witterungsgeschützten Innenraum zwischen zwei Betonplatten. Im Betrieb werden Teilstücke der Glasfläche innerhalb der Kontur beiseite geschoben [realisierbar durch Kleinteiligkeit der Elemente,
alternativ: Optimierung der Konturradien]. Der Pavillon für den Obststand bleibt allseitig offen. Die Grundrissformen gewährleisten ausschließlich Vorderseiten, die Geometrie ermöglicht weiche Übergänge von Zwischenraum und Weite des Platzes. Nachts sind die Pavillons illuminiert und werden Teil der Lichtinstallation.



Wettbewerbsteilnahmen


2006
Gondwanalandhalle Zoo Leipzig
(Ankauf)

2005
Informationszentrum Nationalpark Kellerwald-Edersee, Edertal-Affoldern
(Architektenwettbewerb, 2. Preis)

2004
Orgelprospekt, Wächtersbach
(Gutachterverfahren, 1. Preis)

2004
Erweiterung Klosteranlage, Germerode
(Gutachterverfahren, 3. Preis)

2004
Jugendmusikschule, Baunatal
(Architektenwettbewerb, 1. Preis)

2003
Hotel Mercksplatz, Darmstadt
(Gutachterverfahren, 1. Rang)

2003
Erweiterung Rathaus Eschborn
(Gutachterverfahren, 1. Rang)

2003
Max-Planck-Institut für Immunbiologie
(Realisierungswettbewerb, 4. Preis)

2002
Gemeindezentrum Lohfelden
(Realisierungswettbewerb, 1. Preis)

2002
Technische Chemie der Fachhochschule Nürnberg
(Realisierungswettbewerb, 5. Preis)

2001
Der gläserne Mensch, Oberhausen
(Gutachterverfahren, 1. Rang)

2000
Welcome Center Elektrostahlwerk Oberhausen
(Gutachterverfahren, 1. Rang)

2000
Altenpflegezentrum Kassel, Holzmarkt
(beschränkter Realisierungswettbewerb, 2. Preis)

2000
Neue Mitte Garbsen
(Gutachterverfahren, 1. Preis)

2000
Erweiterung und Umgestaltung Friedhofskapelle in Stade
(beschränkter Realisierungswettbewerb, 1. Preis)

2000
Städtebauliche Rahmenplanung Gummersbach
(Gutachterverfahren, 1. Preis)

2000
Sanierung der Messehalle 7 der Messe Hannover (solare Messehalle)
(ausgeführt)

2000
Neubau und Erweiterung Messe Essen und Gruga-Event-Center
mit Mario Bellini Associati (ausgeführt)

1998
Geschäftshaus Diegel, Alsfeld
(ausgeführt)

1997
Stadthalle Kassel - Gartensaal und Zwischenbau, Kassel
(ausgeführt)

1997
Wohnbebauung, Kassel-Unterneustadt
(ausgeführt)

1997
Betriebserweiterung SMA Regelsysteme, Niestetal
(ausgeführt)

1997
Bahnhofsüberdachung, Korbach
(Gutachterverfahren - erster Rang, ausgeführt)

1997
Blockheizkraftwerk, Herne-Sodingen
(ausgeführt)

1997
Konzerthaus Nikolaisaal, Potsdam
(mit Rudy Ricciotti, ausgeführt)

1997
Forschungslabors der Byk Gulden Lomberg, F21 Konstanz
(ausgeführt)

1997
Klimatop Bundesgartenschau 2001, Potsdam
(1. Preis internationaler Wetbewerb - mit Latz + Partner, Freising, Jourda et Perraudin, Lyon)

1996
Solarzellenfabrik, Gelsenkirchen

1996
Wohnbebauung Im Weidengarten, Kassel
(ausgeführt)

1996
Leitprojekt ;Solare Zukunft; EXPO 2000, Hannover