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Masterplanung Campus Riedberg
Frankfurt-Riedberg

Zu Beginn der Entwicklung stand eine umfassende Bestandsaufnahme der qualitativen und der quantitativen Vorgaben statt. Die Programmauswertung ergab die wesentlichen unter zu bringenden Baumassen. Es wurde besonderer Wert auf die optimale Ausnutzung der Flächen in Übereinstimmung mit dem Bebauungsplan unter Berücksichtigung genügender Entwicklungspotenziale gelegt. Für die Bauliche Entwicklung wurden verschiedene Szenarien der Nutzungsverteilung entworfen, woraus sich in einem iterativen Prozess unter Beteiligung des Landes Hessen, FEH, der Stadt Frankfurt und der Johann Wolfgang Goethe-Universität ein auszuarbeitender Masterplan entwickelte, der insbesondere zu erwartende Synergien der einzelnen Fachbereiche sowie inhaltliche Bezüge berücksichtigte. Ebenso sorgfältig fanden die vorhandenen und beabsichtigten infrastrukturellen Bedingungen Berücksichtigung wie auch die verkehrlichen Belange.

Inzwischen ist der Neubau für die Physik für die Atomphysiker bezugsfertig und der Wettbewerb für den Fachbereich Geowissenschaften ausgelobt.


Neue Mitte Garbsen
Garbsen

Die städtebauliche Rahmenplanung in Garbsen sieht vor, eine topographisch verlaufende Senke zu vertiefen und eine Wasserfläche zu erzeugen. Dabei bildet der neu entstandene See das Zentrum und die Attraktion eines in fünf Bauabschnitte gegliederten Projekts zur Schaffung von Gewerbe-, Freizeit- und Wohnflächen.
Der See wird nach Norden durch eine Uferpromenade begrenzt, in deren Anschluß unterschiedliche Wohnformen am Wasser entstehen. Im Süden schließt sich hinter einer im Gelände integrierten Lärmschutzböschung eine neues Gewerbegebiet an. Aufgrund der temperaturausgleichenden Wirkung des Sees wird eine Klimaverbesserung für den neuen Stadtteil erreicht. Die Neue Mitte Garbsen entwickelt sich an der östlichen Stirnfläche des Sees. Die Funktionen des bisherigen Zentrums werden hier ergänzt.