Hautforschungszentrum Beiersdorf AG
Hamburg
Der Gebäudekomplex des in Kooperation mit der EUROLABORS AG realisierten Forschungszentrums gliedert sich in drei Bauteile
• ein sechsgeschossiger zwei- und dreibündiger Laborbau, Foyer und Testcenter
• ein siebengeschossiger Labor- und Verwaltungstrakt
• ein eingeschossiger Hörsaal
Ziel des Projektes ist ein Laborneubau mit Hörsaal und Testcenter in Hamburg. Das Eingangsfoyer nimmt den Empfangscounter auf und ist zugleich Pausenbereich für den Hörsaal und kann temporär für die Gästebewirtung genutzt werden. Die Halle bildet das zentrale Gelenk zwischen den Laborgebäuden und nimmt die vertikalen Erschliessungselemente auf.
Die innere Wegeführung ist logisch, klar und dennoch abwechslungsreich. Es ergeben sich Blickbeziehungen in den Freiraum, in die Halle oder andere Bereiche. Kleine Ausweitungen können sich als Besprechungsnischen oder Teeküchen ausgestattet, zu Kommunikationszonen entwickeln.
Klinker, Glas und Kupfer bilden eine harmonische Materialkomposition der Aussenfassaden, sie fügen sich in die Umgebung ein.
Das organisch geformte, mit glänzenden metallischen Schuppen bekleidete Hörsaalgebäude schiebt sich seitlich aus dem Foyer und liegt, einem großen Kieselstein ähnelnd, im Garten.
Die Forschungseinrichtungen sind in ca. 160m² große Laboreinheiten unterteilt. Diese lab-units bilden den größten gemeinsamen Nenner der Nutzeranforderungen und ermöglichen in Kombination mit Büros und Dunkelräumen sowie dezentral angeordneten Versorgungsschächten hohe Flexibilität für etwaige Nutzungsänderungen.
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Forschungsgebäude F22
Konstanz
Als erster Bauabschnitt des von der EUROLABORS AG entwickelten Masterplanes bietet das Laborgebäude F 22 Arbeitsraum für rund 220 Mitarbeiter. Die standardisierten Laborbereiche werden vorwiegend für galenische Entwicklung und chemische Analytik genutzt. Im Untergeschoss befindet sich eine automatisierte Substanzbibliothek, in der bei 20°C chemische Substanzen für HTS Scanning verwaltet werden. Die für diese Substanzbibliothek erforderliche Bohrpfahlgründung des Gebäudes wird gleichzeitig genutzt, um "geothermische" Energie zu gewinnen. Sie wird im Sommer zum Kühlen, im Winter zum Heizen des Gebäudes verwendet.
Nutzung
- chemisch-analytische Labore (teilweise GMP/GLP)
- Labore für galenische Entwicklung
- Labore bis Bio-Safety-Level S2
- automatisierte Substanzbibliothek [RempASS]
- Hochregallager
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